Aussicht aus der Eschahütte, Graubünden

4 Tage, 3 Hütten 1 erstes Mal

Vier Tage in den Bergen, ohne Strassen, Häuser und mobiles Netz. Wenn einem alle Ablenkungsmöglichkeiten genommen werden, bleibt nur eines: Man konzentriert sich ganz auf das Hier und Jetzt. Und das ist wundervoll.


Das letzte Auto sah ich auf dem Flüelapasss. Dort stiegen wir aus dem Postauto und machten uns auf den Weg in die Berge. Den nächsten Anzeichen der Zivilsation – vorausgesetzt man zählt Berghütten und Alpbetriebe nicht dazu – würde ich erst vier Tage später, auf dem Albulapass, wieder begegnen. Dazwischen lag der Kesch-Trek mit drei Nächten in Berghütten, 50 Kilometer Weg und rund 2000 Höhenmetern aufwärts und abwärts. (mehr …)

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Sta. Maria2

Der Anfang und das Ende der Schweiz

Müstair, das letzte Dorf vor der italienischen Grenze, könnte man als den Anfang der Schweiz bezeichnen. Jedoch ist auch ein weniger nettes Wort mit A passend, um diesen Ort zu beschreiben. Das meine ich nicht abwertend. Denn Abgeschiedenheit hat ihren Reiz.


In die Val Müstair reist man nicht per Zufall. Dafür ist das Bündner Tal hinter dem Schweizerischen Nationalpark zu abgelegen. Die lange Anfahrt, nehmen nur diejenigen auf sich, die auch wirklich dorthin wollen. Gründe gibt es viele: die Ruhe, die Wanderwege, die schmucken Dörfer, die blauen Bergseen oder das Unesco-Welterbe Kloster St. Johann. (mehr …)

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Tschingelhoerner

Wandern und fotografieren oder fotografieren und wandern

Es gibt zwei Gründe, in die Berge zu fahren: Um wandern zu gehen und dabei Fotos zu machen. Oder um fotografieren zu gehen und auf Wanderwegen zum richtigen Ort zu gelangen. Ich entscheide mich meistens für Ersteres. Bei Letzterem entstehen aber die besseren Bilder. Ein Dilemma.

Umso mehr freute ich mich auf das Abenteuer des vergangenen Wochenendes. Mein Job ermöglichte es mir – obwohl ich höchsten ein Nano-Influencer bin –, bei einem Instameet in der Tektonikarena Sardona die #Sardonastory mitzuschreiben. Von Samstag- bis Sonntagmittag würden wir – rund 20 kamerabegeisterte Frauen und Männer – in den Bergen unterwegs sein und nur ein Ziel haben: Möglichst gute Fotos schiessen.

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Arbeitsplatz

Hilfe, ich muss ein Video drehen – schon wieder

Mein letzter Versuch ein Video zu drehen, liegt neun Jahre zurück. Ich studierte Journalismus und Organisationskommunikation an der Fachhochschule. Experimente mit Bewegtbild gehörten genauso zum Lehrplan wie diejenigen mit Tonbeiträgen. Der mediale Dreiklang lautete damals: Print, Fernsehen und Radio. Warm geworden, bin ich nur mit Ersterem. Text und Fotografie, das ist bis heute meine Komfortzone.  (mehr …)

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Guarda, Graubünden

Zwischen den Jahreszeiten im Engadin

Ich zitiere nicht gerne Tourismus-Prospekte, aber Guarda ist wirklich «ein Bergdorf wie aus dem Bilderbuch»: Die Geschichte des Schellen-Urslis spielt in diesem Ort und seine Häuser und Gassen dienten dem Illustrator, Alois Carigiet, als Inspiration für die Bilder. (mehr …)

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Plaun Barcuns, Val Medel

Sechs Gründe, wieso ich mich in die Val Medel verliebt habe

Ich liebe es, neue mir unbekannte Orte zu entdecken. Dafür kann man um die halbe Welt reisen – und das mache ich gerne – oder in ein abgelegenes Bündner Seitental fahren. Vor einer Woche haben wir Zweiteres getan und zwei Nächte und zwei Tage in der Val Medel verbracht. Der Weg dorthin mit Rhätischer Bahn und Postauto dauert gerade einmal 1,5 Stunden. (mehr …)

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Julierpass

Südflucht ins Valposchiavo

Ostern ist das Wochenende, an dem die Schweizer die kollektive Sehnsucht nach Sonne überkommt. Sie steigen ins Auto und fahren nach Süden. Das Ziel ist bei allen – der Schweizer muss vom Lemming abstammen – dasselbe, das Tessin. Das wenig erstaunliche Resultat: Stau. Kilometerweise Stau. Am Karfreitag vor und am Ostermontag hinter dem Gotthard. (mehr …)

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Morteratsch-Gletscher

Ein Lied von Eis und Eis

Auf der Suche nach dem Winter und für einen Langlaufkurs reisten wir vergangenes Wochenende ins Oberengadin. Wir fanden Sonnenschein, Schnee und im Morteratsch-Tal ewiges Eis. Mit Blick auf den Gletscher wunderte ich mich über mich selbst. Keine drei Stunden von Zuhause liegt diese schöne Landschaft und ich tu mir trotzdem für meinen Urlaub Reisen von über 12 Stunden – pro Weg, versteht sich – an. Nur um dann im Ausland das zu machen, was ich in der Schweiz auch könnte: Wandern und schöne Dörfer anschauen. Sinnvoll geht anders. (mehr …)

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Savognin

Bündner Abenteuer

Seit zwei Monaten und zwei Tagen lebe ich in Chur. Mich an mein neues Zuhause zu gewöhnen, war leicht: Die Stadt bietet das, was ich brauche – ausser ein anständiges Kino –, mein Arbeitsweg ist ein Drittel so lang wie in Zürich und in meiner kleinen Wohnung inmitten der Altstadt fühle ich mich wohl.

Das Beste an Chur ist aber Graubünden. Denn von hier sind die Berge so nah, dass es nur wenig Überwindung kostet, Wandern zu gehen. Sprich ich finde keine Ausreden mehr, dies nicht zu tun. Denn ich muss keine zwei Stunden Zug fahren und keine fünf Mal umsteigen, bis ich endlich die ersten Gipfel sehe. Eine halbe Stunde mit Postauto oder Bahn und schon kann ich loslaufen. Und genau das, habe ich die letzten Wochenenden getan. (mehr …)

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