Aussicht aus der Eschahütte, Graubünden

4 Tage, 3 Hütten 1 erstes Mal

Vier Tage in den Bergen, ohne Strassen, Häuser und mobiles Netz. Wenn einem alle Ablenkungsmöglichkeiten genommen werden, bleibt nur eines: Man konzentriert sich ganz auf das Hier und Jetzt. Und das ist wundervoll.


Das letzte Auto sah ich auf dem Flüelapasss. Dort stiegen wir aus dem Postauto und machten uns auf den Weg in die Berge. Den nächsten Anzeichen der Zivilsation – vorausgesetzt man zählt Berghütten und Alpbetriebe nicht dazu – würde ich erst vier Tage später, auf dem Albulapass, wieder begegnen. Dazwischen lag der Kesch-Trek mit drei Nächten in Berghütten, 50 Kilometer Weg und rund 2000 Höhenmetern aufwärts und abwärts. (mehr …)

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Sta. Maria2

Der Anfang und das Ende der Schweiz

Müstair, das letzte Dorf vor der italienischen Grenze, könnte man als den Anfang der Schweiz bezeichnen. Jedoch ist auch ein weniger nettes Wort mit A passend, um diesen Ort zu beschreiben. Das meine ich nicht abwertend. Denn Abgeschiedenheit hat ihren Reiz.


In die Val Müstair reist man nicht per Zufall. Dafür ist das Bündner Tal hinter dem Schweizerischen Nationalpark zu abgelegen. Die lange Anfahrt, nehmen nur diejenigen auf sich, die auch wirklich dorthin wollen. Gründe gibt es viele: die Ruhe, die Wanderwege, die schmucken Dörfer, die blauen Bergseen oder das Unesco-Welterbe Kloster St. Johann. (mehr …)

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Rotsteinpass, Alpstein

Wieso mein Weg auf den Säntis vor 30 Jahren begann

Er hätte auch Mount Everest heissen können, so unerreichbar war der Gipfel des Säntis 29 Jahre lang für mich.


Ich bin in einem kleinen Dorf im Appenzellerland aufgewachsen. Mit 1000 Einwohnern, mindestens so vielen Kühen und mit Blick auf den Säntis. Den höchsten Gipfel des Alpsteins sah ich jeden Tag. Aus meinem Kinderzimmer, unserem Wohnzimmer und später auch von meiner Schulbank aus. Interessiert hat mich das nicht. Denn Wandern war für mich die schlimmste Form von Folter und die Motivation, Berge zu Fuss zu erklimmen, würde ich erst viel später verstehen. (mehr …)

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Tschingelhoerner

Wandern und fotografieren oder fotografieren und wandern

Es gibt zwei Gründe, in die Berge zu fahren: Um wandern zu gehen und dabei Fotos zu machen. Oder um fotografieren zu gehen und auf Wanderwegen zum richtigen Ort zu gelangen. Ich entscheide mich meistens für Ersteres. Bei Letzterem entstehen aber die besseren Bilder. Ein Dilemma.

Umso mehr freute ich mich auf das Abenteuer des vergangenen Wochenendes. Mein Job ermöglichte es mir – obwohl ich höchsten ein Nano-Influencer bin –, bei einem Instameet in der Tektonikarena Sardona die #Sardonastory mitzuschreiben. Von Samstag- bis Sonntagmittag würden wir – rund 20 kamerabegeisterte Frauen und Männer – in den Bergen unterwegs sein und nur ein Ziel haben: Möglichst gute Fotos schiessen.

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Guarda, Graubünden

Zwischen den Jahreszeiten im Engadin

Ich zitiere nicht gerne Tourismus-Prospekte, aber Guarda ist wirklich «ein Bergdorf wie aus dem Bilderbuch»: Die Geschichte des Schellen-Urslis spielt in diesem Ort und seine Häuser und Gassen dienten dem Illustrator, Alois Carigiet, als Inspiration für die Bilder. (mehr …)

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Brüssel

Ein Spaziergang durch Brüssel in Bildern

Waffeln, das grosse Atom und Pommes Frites mit Mayonnaise – nach Brüssel reiste ich letzte Woche unvorbereitet und mit Klischees im Kopf. Denn eigentlich war ich dort zum Arbeiten. Da es aber mein erster Besuch in Belgien war, organisierte ich meine Geschäftsreise so, dass mir einige Stunden blieben, um die Stadt zu entdecken. (mehr …)

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Boquete

Panama querida: Unterwegs zwischen Strand und Urwald

Die Versuchung diesen Beitrag nach Janosch mit «Oh, wie schön ist Panama» zu übertiteln, war gross. Denn Panama ist wirklich schön. Begeistert hat uns, meinen Mann und mich, vor allem das Landesinnere. Im Speziellen der Nebelwald um Boquete auf über 1’000 m ü. M. Für mich gibt es nichts Schöneres – weil so verwunschen und ursprünglich – wie die dichte mit flechtenverhangene Vegetation dieser Landschaft. Aber auch die kleinen Ortschaften an der Küste und die vielen, teilweise unendlich lang scheinenden, Strände haben ihren Reiz. (mehr …)

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Plaun Barcuns, Val Medel

Sechs Gründe, wieso ich mich in die Val Medel verliebt habe

Ich liebe es, neue mir unbekannte Orte zu entdecken. Dafür kann man um die halbe Welt reisen – und das mache ich gerne – oder in ein abgelegenes Bündner Seitental fahren. Vor einer Woche haben wir Zweiteres getan und zwei Nächte und zwei Tage in der Val Medel verbracht. Der Weg dorthin mit Rhätischer Bahn und Postauto dauert gerade einmal 1,5 Stunden. (mehr …)

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Morteratsch-Gletscher

Ein Lied von Eis und Eis

Auf der Suche nach dem Winter und für einen Langlaufkurs reisten wir vergangenes Wochenende ins Oberengadin. Wir fanden Sonnenschein, Schnee und im Morteratsch-Tal ewiges Eis. Mit Blick auf den Gletscher wunderte ich mich über mich selbst. Keine drei Stunden von Zuhause liegt diese schöne Landschaft und ich tu mir trotzdem für meinen Urlaub Reisen von über 12 Stunden – pro Weg, versteht sich – an. Nur um dann im Ausland das zu machen, was ich in der Schweiz auch könnte: Wandern und schöne Dörfer anschauen. Sinnvoll geht anders. (mehr …)

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