Gesicht

Projekt 52 – Woche 3: Pareidolie

Wieder mehr fotografieren – das habe ich mir in den letzten Jahren mehr als einmal vorgenommen. Nur geschafft habe ich es nie. Mit dem Projekt 52 von kwerfeldein will ich einen neuen Versuch starten. Das Ziel: Jede Woche ein Bild und das ein ganzes Jahr lang.

 «Pareido… was?» war mein erster Gedanke, als kwerfeldein am Montag das Wochenthema verkündete. «Mist, das ist überhaupt nicht meins», mein zweiter Gedanke, als ich die Erklärung des Begriffs las. Und «Genau deshalb mach ich bei diesem Projekt mit», schliesslich mein dritter Gedanke, als ich mich an die Umsetzung der Aufgabe machte.

Das Wochenthema erklärt Wikipedia wie folgt: «Pareidolie bezeichnet das Phänomen, in Dingen und Mustern vermeintliche Gesichter und vertraute Wesen oder Gegenstände zu erkennen.»

Bisher hatte ich diesen Begriff noch nie gehört und genauso wenig gehörte ich zu den Menschen, die dort Gesichter sehen, wo eigentlich keine sind. Durch die Auseinandersetzung mit der dieswöchigen Aufgabe änderte sich das aber augenblicklich. Denn nun war ich auf der Suche nach Gesichtern und begann dadurch, diese auch zu sehen.

Und eigentlich ist es simpel: Sobald zwei Kreise, Punkte oder ähnliche Formen als Augen auf einer horizontalen Linie nebeneinander liegen, kann man um diese ein Gesicht konstruieren.

Klingel

Der freundliche Herr Klingel. An dieser Stelle ein Dankeschön an den Handwerker, der die Schrauben bewusst oder unbewusst so hübsch angebracht hat.