Woche 5 mit Endor: Über Fehlentscheide und Vorwürfe

Eigentlich sollte dies ein positiver Text werden. Er sollte darüber erzählen, wie grosse Fortschritte Endor und ich im ersten gemeinsamen Monat gemacht haben. Dann passierte gestern Abend: Endor hatte eine schlechte Begegnung mit einem anderen Hund und ich mache mir deswegen grosse Vorwürfe.

Wie hoffentlich jede Hundehalterin will ich nur das Beste für meinen Sprössling. Schliesslich obliegt es meiner Verantwortung, dass aus ihm ein entspannter, sicherer und glücklicher Hund wird. Trotz bester Vorsätze, manchmal schafft man es nicht, diesem Anspruch gerecht zu werden. So erging es mir gestern.

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Projekt 52: Gewohnter Anblick

Wieder mehr fotografieren – das habe ich mir in den letzten Jahren mehr als einmal vorgenommen. Nur geschafft habe ich es nie. Mit dem Projekt 52 von kwerfeldein will ich einen neuen Versuch starten. Das Ziel: Jede Woche ein Bild und das ein ganzes Jahr lang.

Anfang Jahr war ich beim Projekt 52 von kwerfeldein mit Begeisterung dabei. Klar fiel es mir manchmal schwer, eine zum Thema passende Idee zu finden und klar war es nicht immer einfach, den Termin einzuhalten. Irgendwie kriegte ich es aber jedes Mal hin. Zumindest fünf Wochen lang. Dann rückte der Termin, an dem unser Welpe Endor zu uns ziehen würde, immer näher und meine Prioritäten verschoben sich. Zum Fotografieren und für das Projekt blieb weder Zeit noch Energie.

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Woche 4 mit Endor: Die Ratschläge der anderen

Es gibt tausende Bücher über Hundeerziehung und noch mehr Videos von Hundetrainern auf Youtube. Und als ob dies nicht genug wäre: Auch jeder Hundehalter hat noch einen guten Tipp auf Lager.

Einen Welpen zu erziehen, ist nicht leicht. Und dass es gleich viele Erziehungsmethoden wie Hundehalter gibt, macht es nicht besser. Zudem will jeder von ihnen mit vermeintlich guten Ratschlägen helfen. Ob man danach gefragt hat oder nicht; irrelevant. Ob sie deinen Hund kennen oder nicht; irrelevant. (mehr …)

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Woche 3 mit Endor: Alles ist anders

Endor hat meinen Alltag, meine Gewohnheiten und meine Prioritäten auf den Kopf gestellt. So, wie ich mir das erhofft habe. Und noch ein bisschen mehr.

Es gibt viele Gründe, wieso man sich für einen Hund entscheidet. Zwei von meinen waren, dass ich die Prioritäten in meinem Leben neu ordnen und etwas machen wollte, das sinnstiftend ist: Wenn alles gut kommt, werden Endor und ich eines Tages im Gelände nach Vermissten suchen. So zumindest der Plan. Stellt sich heraus, dass ihm dies nicht entspricht, werden wir eine andere Beschäftigung finden, die uns beiden Spass macht.

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Woche 2 mit Endor: Jetzt sind wir seine Menschen

Natürlich ist auch nach zwei Wochen immer noch vieles neu und wir lernen jeden Tag weitere Facetten – manchmal positive, manchmal negative – unseres Welpen kennen. Langsam etablieren sich aber auch Gewohnheiten. Das ist schön.

Nun sind wir Endors Menschen geworden. Kommt einer von uns heim, wird er ungestüm und mit wildem Schwanzwedeln begrüsst. Ob wir zehn Minuten oder vier Stunden weg waren, egal: Seine Freude am Wiedersehen ist immer gleich gross. Damit erzähle ich bestimmt niemanden etwas Neues. Denn dafür sind Hunde schliesslich  bekannt. Dass mir als frischgebackene Hundebesitzerin in diesen Momenten das Herz aufgeht, muss man aber auch verstehen.

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Woche 1 mit Endor: Wie funktionierst du bloss?

Vor genau sieben Tage erfüllte sich für mich ein grosser Wunsch: Bei meinem Mann und mir zog ein Welpe ein. Gleichzeitig veränderte der Ausbruch des Corona-Virus unser aller Alltag innert kürzester Zeit komplett. Zusammengefasst: Es war eine turbulente Woche.

Damit ich nachher in Ruhe über Endor, unseren 10-wöchigen Nova Scotia Duck Tolling Retriever, erzählen kann, Folgendes vorab: Ja, die Ereignisse auf der Welt überschlagen sich. Ja, es macht mir Angst. Und ja, ich habe noch nie so häufig die Tagesschau geschaut wie in der letzten Woche. Mit einem jungen Hund im Haus bin ich jedoch gerade so stark anderweitig gefordert, dass die Corona-Krise regelmässig in den Hintergrund tritt. Wahrscheinlich zum Glück.


Endor ist natürlich der süsseste, klugste und schönste Hund. Ist doch logisch. Er ist schliesslich unser Hund. Nichtsdestotrotz: Die ersten Tage mit ihm waren anstrengend – und damit beziehe ich mich nicht nur auf die regelmässigen Pinkelpausen in der Nacht. Die grösste Herausforderung für mich ist, dass ich nur das Beste für den kleinen Kerl will, regelmässig aber noch keine Ahnung habe, was das ist. Spiele ich zu energetisch mit ihm und kommt er deshalb nicht zur Ruhe? Mache ich zu wenig und hat er deshalb überschüssige Energie? Bin ich zu streng oder bin ich zu inkonsequent? Reagiert er so, weil ich ihn nicht genügend beachte oder weil er zu viel Aufmerksamkeit bekommt?

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Projekt 52 – Woche 5: Collage

Wieder mehr fotografieren – das habe ich mir in den letzten Jahren mehr als einmal vorgenommen. Nur geschafft habe ich es nie. Mit dem Projekt 52 von kwerfeldein will ich einen neuen Versuch starten. Das Ziel: Jede Woche ein Bild und das ein ganzes Jahr lang.

Verdammt… Dieser Beitrag erscheint schon wieder mit Verspätung. Wenigstens habe ich es geschafft, mein Bild zum Wochenthema «Collage» rechtzeitig – also am Sonntagabend – auf Instagram zu veröffentlichen. Dafür, auch noch ein paar Worte zur Idee und dem Entstehungsprozess zu schreiben, hat es letzte Woche aber nicht gereicht. Deshalb hole ich das nun nach.

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Projekt 52 – Woche 4: Versteckspiel

Wieder mehr fotografieren – das habe ich mir in den letzten Jahren mehr als einmal vorgenommen. Nur geschafft habe ich es nie. Mit dem Projekt 52 von kwerfeldein will ich einen neuen Versuch starten. Das Ziel: Jede Woche ein Bild und das ein ganzes Jahr lang.

Manchmal hat man eine Bildidee und die Umsetzung gelingt auf Anhieb. Beim Thema der letzten Woche – es lautete «Versteckspiel» – war bei mir das Gegenteil der Fall.

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Projekt 52 – Woche 3: Pareidolie

Wieder mehr fotografieren – das habe ich mir in den letzten Jahren mehr als einmal vorgenommen. Nur geschafft habe ich es nie. Mit dem Projekt 52 von kwerfeldein will ich einen neuen Versuch starten. Das Ziel: Jede Woche ein Bild und das ein ganzes Jahr lang.

 «Pareido… was?» war mein erster Gedanke, als kwerfeldein am Montag das Wochenthema verkündete. «Mist, das ist überhaupt nicht meins», mein zweiter Gedanke, als ich die Erklärung des Begriffs las. Und «Genau deshalb mach ich bei diesem Projekt mit», schliesslich mein dritter Gedanke, als ich mich an die Umsetzung der Aufgabe machte. (mehr …)

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Schwarzeis auf dem Silsersee

Projekt 52 – Woche 2: Kälte

Wieder mehr fotografieren – das habe ich mir in den letzten Jahren mehr als einmal vorgenommen. Nur geschafft habe ich es nie. Mit dem Projekt 52 von kwerfeldein will ich einen neuen Versuch starten. Das Ziel: Jede Woche ein Bild und das ein ganzes Jahr lang.

Diese Woche lautet die Aufgabe, ein Foto zu machen, das beim Anblick ein Gefühl von Kälte auslöst. Ein Glücksfall für mich: Denn zum ersten Mal in drei Jahren tragen die Engadiner Seen diesen Winter wieder Schwarzeis. Und wie es der Zufall so wollte, führte mich mein Job diese Woche just ans Ufer einer dieser zugefrorenen Seen. Für mich war also klar: Für das Wochenthema «Kälte» fotografiere ich Schwarzeis. (mehr …)

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