Tschingelhoerner

Wandern und fotografieren oder fotografieren und wandern

Es gibt zwei Gründe, in die Berge zu fahren: Um wandern zu gehen und dabei Fotos zu machen. Oder um fotografieren zu gehen und auf Wanderwegen zum richtigen Ort zu gelangen. Ich entscheide mich meistens für Ersteres. Bei Letzterem entstehen aber die besseren Bilder. Ein Dilemma.

Umso mehr freute ich mich auf das Abenteuer des vergangenen Wochenendes. Mein Job ermöglichte es mir – obwohl ich höchsten ein Nano-Influencer bin –, bei einem Instameet in der Tektonikarena Sardona die #Sardonastory mitzuschreiben. Von Samstag- bis Sonntagmittag würden wir – rund 20 kamerabegeisterte Frauen und Männer – in den Bergen unterwegs sein und nur ein Ziel haben: Möglichst gute Fotos schiessen.

Tektonikvortrag im Rocksresort

Damit wir die Tschingelhörner und die anderen Berge rund um den Segnesboden verstehen statt nur bewundern können, erklärte uns eine Geologin zu Beginn, wie sich diese über Jahrmillionen geformt haben.

Wasserfall auf dem Segnesboden

Hüttenfrühstück in der Segneshütte

Für einmal war ich an diesem Wochenende nicht die einzige, die sich auf den Boden schmiss, um eine bessere Perspektive für ihr Bild zu finden. Ein weiterer Vorteil, wenn man mit Gleichgesinnten unterwegs ist: Man muss keine Angst haben, die anderen aufzuhalten. Denn es brauchen alle mehr Zeit, um zu fotografieren. Für eine einstündige Wanderung benötigten wir so zwei Stunden. Gestört hat dies niemanden.

Sonnenaufgang auf dem Segnesboden

Narzissenbluetige Anemone

Wanderer in der Tektonikarena Sardona

Der beste Moment jeder Wanderung: Wenn man zurück in der Berghütte ist und den ersten Schluck seines kühlen Bier geniesst.

Calanda

Abendstimmung in der Tektonikarena Sardona

Als Übernachtungsgast auf einer Hütte erlebt man die Bergwelt nochmals ganz anders. Kurz bevor die Dunkelheit einsetzt, färbt das Licht den Felsen blau. Hat man Glück und erwischt eine klare Nacht, sieht man die Milchstrasse. Von Auge und mit der Kamera.

Milchstrasse auf dem Segnesboaden

Hüttenfrühstück in der Segneshütte

Nach einer kurzen Nacht – bis 01.30 Uhr fotografierten wir die Sterne, um 05.30 Uhr standen wir für den Sonnenaufgang auf – wirkt ein gutes Frühstück, wie es dieses auf der Segneshütte gab, Wunder.

Weitere Bilder des Instameets gibt es unter dem Hashtag #SardonaStory auf Instagram. Einer der Teilnehmer, Boris Baldinger, hat seine Eindrücke zusätzlich in einem Vlog festgehalten. Darin fasst er auch den Crashkurs in Tektonik zusammen, den wir von der Geologin erhalten haben.

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