Woche11

Woche 2 mit Endor: Jetzt sind wir seine Menschen

Natürlich ist auch nach zwei Wochen immer noch vieles neu und wir lernen jeden Tag weitere Facetten – manchmal positive, manchmal negative – unseres Welpen kennen. Langsam etablieren sich aber auch Gewohnheiten. Das ist schön.

Nun sind wir Endors Menschen geworden. Kommt einer von uns heim, wird er ungestüm und mit wildem Schwanzwedeln begrüsst. Ob wir zehn Minuten oder vier Stunden weg waren, egal: Seine Freude am Wiedersehen ist immer gleich gross. Damit erzähle ich bestimmt niemanden etwas Neues. Denn dafür sind Hunde schliesslich  bekannt. Dass mir als frischgebackene Hundebesitzerin in diesen Momenten das Herz aufgeht, muss man aber auch verstehen.

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Woche10

Woche 1 mit Endor: Wie funktionierst du bloss?

Vor genau sieben Tage erfüllte sich für mich ein grosser Wunsch: Bei meinem Mann und mir zog ein Welpe ein. Gleichzeitig veränderte der Ausbruch des Corona-Virus unser aller Alltag innert kürzester Zeit komplett. Zusammengefasst: Es war eine turbulente Woche.

Damit ich nachher in Ruhe über Endor, unseren 10-wöchigen Nova Scotia Duck Tolling Retriever, erzählen kann, Folgendes vorab: Ja, die Ereignisse auf der Welt überschlagen sich. Ja, es macht mir Angst. Und ja, ich habe noch nie so häufig die Tagesschau geschaut wie in der letzten Woche. Mit einem jungen Hund im Haus bin ich jedoch gerade so stark anderweitig gefordert, dass die Corona-Krise regelmässig in den Hintergrund tritt. Wahrscheinlich zum Glück.


Endor ist natürlich der süsseste, klugste und schönste Hund. Ist doch logisch. Er ist schliesslich unser Hund. Nichtsdestotrotz: Die ersten Tage mit ihm waren anstrengend – und damit beziehe ich mich nicht nur auf die regelmässigen Pinkelpausen in der Nacht. Die grösste Herausforderung für mich ist, dass ich nur das Beste für den kleinen Kerl will, regelmässig aber noch keine Ahnung habe, was das ist. Spiele ich zu energetisch mit ihm und kommt er deshalb nicht zur Ruhe? Mache ich zu wenig und hat er deshalb überschüssige Energie? Bin ich zu streng oder bin ich zu inkonsequent? Reagiert er so, weil ich ihn nicht genügend beachte oder weil er zu viel Aufmerksamkeit bekommt?

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Collage

Projekt 52 – Woche 5: Collage

Wieder mehr fotografieren – das habe ich mir in den letzten Jahren mehr als einmal vorgenommen. Nur geschafft habe ich es nie. Mit dem Projekt 52 von kwerfeldein will ich einen neuen Versuch starten. Das Ziel: Jede Woche ein Bild und das ein ganzes Jahr lang.

Verdammt… Dieser Beitrag erscheint schon wieder mit Verspätung. Wenigstens habe ich es geschafft, mein Bild zum Wochenthema «Collage» rechtzeitig – also am Sonntagabend – auf Instagram zu veröffentlichen. Dafür, auch noch ein paar Worte zur Idee und dem Entstehungsprozess zu schreiben, hat es letzte Woche aber nicht gereicht. Deshalb hole ich das nun nach.

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Versteckspiel

Projekt 52 – Woche 4: Versteckspiel

Wieder mehr fotografieren – das habe ich mir in den letzten Jahren mehr als einmal vorgenommen. Nur geschafft habe ich es nie. Mit dem Projekt 52 von kwerfeldein will ich einen neuen Versuch starten. Das Ziel: Jede Woche ein Bild und das ein ganzes Jahr lang.

Manchmal hat man eine Bildidee und die Umsetzung gelingt auf Anhieb. Beim Thema der letzten Woche – es lautete «Versteckspiel» – war bei mir das Gegenteil der Fall.

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Gesicht

Projekt 52 – Woche 3: Pareidolie

Wieder mehr fotografieren – das habe ich mir in den letzten Jahren mehr als einmal vorgenommen. Nur geschafft habe ich es nie. Mit dem Projekt 52 von kwerfeldein will ich einen neuen Versuch starten. Das Ziel: Jede Woche ein Bild und das ein ganzes Jahr lang.

 «Pareido… was?» war mein erster Gedanke, als kwerfeldein am Montag das Wochenthema verkündete. «Mist, das ist überhaupt nicht meins», mein zweiter Gedanke, als ich die Erklärung des Begriffs las. Und «Genau deshalb mach ich bei diesem Projekt mit», schliesslich mein dritter Gedanke, als ich mich an die Umsetzung der Aufgabe machte. (mehr …)

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Schwarzeis auf dem Silsersee

Projekt 52 – Woche 2: Kälte

Wieder mehr fotografieren – das habe ich mir in den letzten Jahren mehr als einmal vorgenommen. Nur geschafft habe ich es nie. Mit dem Projekt 52 von kwerfeldein will ich einen neuen Versuch starten. Das Ziel: Jede Woche ein Bild und das ein ganzes Jahr lang.

Diese Woche lautet die Aufgabe, ein Foto zu machen, das beim Anblick ein Gefühl von Kälte auslöst. Ein Glücksfall für mich: Denn zum ersten Mal in drei Jahren tragen die Engadiner Seen diesen Winter wieder Schwarzeis. Und wie es der Zufall so wollte, führte mich mein Job diese Woche just ans Ufer einer dieser zugefrorenen Seen. Für mich war also klar: Für das Wochenthema «Kälte» fotografiere ich Schwarzeis. (mehr …)

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Selbstportait

Projekt 52 – Woche 1: Selbstportrait

Wieder mehr fotografieren – das habe ich mir in den letzten Jahren mehr als einmal vorgenommen. Nur geschafft habe ich es nie. Mit dem Projekt 52 von kwerfeldein will ich einen neuen Versuch starten. Das Ziel: Jede Woche ein Bild und das ein ganzes Jahr lang.

Das Thema der ersten Woche lautet «Selbstportrait». Mein Konzept dazu: «Nur die halbe Wahrheit». Mit dem Bild will ich ausdrücken, dass man dass ich mich nur selten vollständig jemandem öffne. In jeder Situation wähle ich passende Teilaspekte meiner Persönlichkeit und präsentiere diese. Momente, in denen ich davon absehe, meine hässlicheren Seiten so gut wie möglich zu verstecken, sind rar. Zu gross ist die Angst vor der Ablehnung des Gegenübers.

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Sonnenaufgang auf dem Piton de Maïdo, La Réunion

Die Insel, auf der es nie geradeaus geht

«Auf La Réunion geht es entweder bergauf oder bergab», warnte mich ein Freund vor meinem Urlaub. Verstanden habe ich seine Aussage schon damals. Gelernt, was sie bedeutet, aber erst nach den ersten Tagen auf der Insel und den ersten Wanderungen über steile Pfade.

La Réunion ist ein winziger Fleck Land im indischen Ozean, gelegen zwischen Madagaskar und Mauritius. Für die Schweizer: Seine bescheidene Fläche entspricht etwa derjenigen des Kantons St. Gallen. Für alle anderen: Mit dem Auto könnte man die Insel in vier Stunden umrunden. Imposant hingegen sind die Höhenunterschiede: Der höchste Gipfel, der Piton des Neiges, liegt auf 3070 m ü. M.

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Gedanken übers Wandern auf dem Prättigauer Höhenweg

4 Tage, 53 Kilometer und 2500 Höhenmeter – den  Prättigauer Höhenweg in Zahlen zusammenzufassen, ist einfach. Für das Erlebnis in den Bergen treffende Worte zu finden, hingegen umso schwieriger.


Die Berge und ich – das war nicht Liebe auf den ersten Blick. Eigentlich war es genau das Gegenteil. Als Kind mochte ich sie nicht. Denn in den Bergen zu sein, bedeutete in meiner Familie zu wandern. Und zu wandern bedeutete, bergaufwärts zu laufen. Und bergaufwärts zu laufen, war mir ein Greuel. Wieso sollte ich Schweisstropfen vergiessen, um nur wieder dort anzukommen, wo ich am Morgen gestartet bin? Mein 8-jähriges Ich wusste darauf keine Antwort und zu verstehen, dass die Aussage «der Weg ist das Ziel» mehr als nur eine Floskel ist, dauerte bei mir lange – etwa 20 Jahren.

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Granola-Bars

Rund, praktisch, gut: Rezept für Müesliriegel ohne Zucker

Wer sagt, dass Müesliriegel eckig sein müssen? Niemand. Deshalb sind meine rund. Und statt Zucker enthalten sie Ahornsirup. Nicht ganz in homöopathischer Menge, aber fast.


Ich mag Müesliriegel. Als Zwischenverpflegung beim Wandern oder als Energiezustupf, wenn ich direkt nach der Arbeit Sport treibe. Da ich die meisten gekauften Granola Bars aber zu süss finde – das sagt zumindest mein Verstand –, habe ich angefangen, sie selbst zu backen. Statt Zucker nehme ich Ahornsirup (so wenig wie möglich) und statt eckig mache ich sie rund. (mehr …)

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