Plaun Barcuns, Val Medel

Sechs Gründe, wieso ich mich in die Val Medel verliebt habe

Ich liebe es, neue mir unbekannte Orte zu entdecken. Dafür kann man um die halbe Welt reisen – und das mache ich gerne – oder in ein abgelegenes Bündner Seitental fahren. Vor einer Woche haben wir Zweiteres getan und zwei Nächte und zwei Tage in der Val Medel verbracht. Der Weg dorthin mit Rhätischer Bahn und Postauto dauert gerade einmal 1,5 Stunden. (mehr …)

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Surfbretter am Old Man's Beach

Zwei Wochen Surfen auf Bali: Der Kampf mit den Wellen und mit mir

Wer sagt, Surfen sei einfach, der lügt. Oder noch schlimmer: der ist ein Bewegungstalent. Ich bin es nicht. Und verdammt, habe ich gekämpft – mit den Wellen, mit dem Surfbrett und am meisten mit mir selbst. Denn schwerer als Surfen ist nur etwas zu lernen, in dem die eigenen Fortschritte geringer sind als die der anderen. Zumindest für mich. Ich verwöhntes Kind bin mir das nicht gewohnt, da meinem Kopf Neues leichtfällt. (mehr …)

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Lettering Die Welt braucht mehr Räubertöchter

Weniger Prinzessinen

Brav, anpassungsfähig und lieb wird überbewertet. Um die Welt zu verändern, müssen wir unerschrocken, willensstark und abenteuerlustig sein. Wie Ronja Räubertochter.

Art. 8

Mann und Frau sind gleichberechtigt – aber nur im Prinzip

«Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.» So steht es in der Schweizer Bundesverfassung. Genau: im Artikel 8, Abschnitt 3. Und das seit über 20 Jahren. In der Realität angekommen, ist dieser Paragraph – leider – trotzdem noch nicht. Hier einige Zahlen: (mehr …)

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Julierpass

Südflucht ins Valposchiavo

Ostern ist das Wochenende, an dem die Schweizer die kollektive Sehnsucht nach Sonne überkommt. Sie steigen ins Auto und fahren nach Süden. Das Ziel ist bei allen – der Schweizer muss vom Lemming abstammen – dasselbe, das Tessin. Das wenig erstaunliche Resultat: Stau. Kilometerweise Stau. Am Karfreitag vor und am Ostermontag hinter dem Gotthard. (mehr …)

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Morteratsch-Gletscher

Ein Lied von Eis und Eis

Auf der Suche nach dem Winter und für einen Langlaufkurs reisten wir vergangenes Wochenende ins Oberengadin. Wir fanden Sonnenschein, Schnee und im Morteratsch-Tal ewiges Eis. Mit Blick auf den Gletscher wunderte ich mich über mich selbst. Keine drei Stunden von Zuhause liegt diese schöne Landschaft und ich tu mir trotzdem für meinen Urlaub Reisen von über 12 Stunden – pro Weg, versteht sich – an. Nur um dann im Ausland das zu machen, was ich in der Schweiz auch könnte: Wandern und schöne Dörfer anschauen. Sinnvoll geht anders. (mehr …)

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Alligator, Everglades

Alligatoren und noch mehr Alligatoren

Im November reisten wir an die Sonne. Unser Ziel: Florida. Und Sonne bekamen wir genug. Geregnet hat es in den zwei Woche, die wir in den USA verbachten, nur einmal in der Nacht. Voller Begeisterung bin ich doch nicht nach Hause gekommen, auch wenn der Urlaub schön war und viele spannende Erlebnisse bot – zum Beispiel das Tauchen mit Seekühen, der Besuch der Universal Studios oder das Kayaken in den Everglades. Was gefehlt hat? Vielleicht war die Landschaft zu flach. Die Kultur zu wenig exotisch. Oder ich nicht entspannt genug. Ich weiss es nicht. (mehr …)

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Fuerte Ventura

Gelassenheit gesucht

Ein bisschen mehr Gelassenheit. Das wünsche ich mit nehme ich mir vor für 2017. Denn die Welt bleibt nicht stehen, weil etwas anders läuft, als geplant. Mein Vorbild: Diese Herren auf Fuerte Ventura.